06.07.08

time won't safe my soul. .

die letzte prüfung am dienstag in filmwissenschaft war wunderbar erleichternd, weil damit für mich endlich die ersehnten semesterferien begonnen haben. seitdem arbeite ich fleissig in der produktion des manstein verlags, was wahnsinnig viel spaß macht. das geht noch bis übernächsten montag und dann wollten wir eigentlich los nach memmingen aufbrechen. allerdings ist gestern etwas komisches dazwischen gekommen, so dass ich ab halb 5 in der ambulanz saß und heute nachmittag endlich diese cortison infusion bekam und ich mich einmal wie pete doherty (mit dieser dicken nadel im arm) fühlen konnte. noch einmal möchte ich allerdings nicht in den geschmack kommen. das war sehr schlimm und da nun noch ein paar checks und auswertungen warten, wird die heimfahrt verschoben.

letztes wochenende hatten wir dann noch hanni zu besuch, weil sie bei dem ems-test für das medizinstudium in wien teilgenommen hat. passend zum thema hat sie dann ihre zeit in wien mit mir in der ambulanz verbracht. zwei apfelsaftschorlen und drei intouchs später durften wir dann heute irgendwann gehen. der nette neurologe hat mich noch gefragt ob ich eine medizinstudentin wäre und sein "oh aha"-unterton bei der antwort "theaterwissenschaften" war sehr amüsant. außerdem liebe ich diese reflextetests. vor allem den partellarsehenreflex, über den ich schon einiges im bio-colloquium zusammengetragen habe! das war aber auch das einzig bemerkenswerte. das allgemeine krankenhaus in wien erinnert dann schon eher an einen bahnhof. es gibt starbucks, spar und anker und sogar eine große postfiliale - mal etwas anderes.

morgen gehen wir zu viert noch ein letztes mal in die uni, weil sich die herren hardt und marschner für ius und publizistik einschreiben wollen. auf den kaffee anschließend freu ich mich noch viel mehr, weil teresa und michi ab dienstag auf interrail fahren und wir uns bis september (!) nicht mehr sehen. noch weiß ich nicht, wie ich das aushalten werde, aber zur not fahre ich nach linz. das wollte ich sowieso schon immer einmal sehen.

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